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In den folgenden Jahren besetzt er verschiedene bedeutende
Stellungen: Leiter der katholischen Aktion von Neuchâtel,
Pfarrer von Montreux und etwas später Thoune, bevor
er schließlich zum Leiter der Schule von Brienz ernannt
wird.
Abbé Malard wirft dem modernen Pfadfindertum allzugroße
Laxheit vor und gründet daher 1997 seine eigene Bewegung,
der die 1908 von Baden Powell verfasste Charta unverändert
zugrunde gelegt wird.
Bei der Vermittlung traditioneller Inhalte wird auf
die strikte Einhaltung der Regeln geachtet. Im Rahmen
der sportlichen und spirituellen Aktivitäten sollen
die Kinder vor allem lernen, über sich selbst hinauszuwachsen.
Abbé
Malard ist Autor des Buches « Mönche kämpfen im
Namen Gottes », in dem die wahre Geschichte dieser
christlichen Soldaten dargestellt wird.
8 Priester beaufsichtigen die Kinder
während des gesamten Aufenthalts und vermitteln ihnen
christliche Inhalte. Sie begleiten die Kinder
bei ihren verschiedenen Aktivitäten, und geben dabei
gleichzeitig Anregungen zum Nachdenken über theologische
und moralische Aspekte, um die Entwicklung einer eigenen
Persönlichkeit zu fördern.
Mit jedem Kurs wird eine Wallfahrt durchgeführt, an
der die Pfadfinder teilnehmen dürfen, die sich besonders
ausgzeichnet haben. Dazu wurde ein Punktesystem eingerichtet,
in dem die mutigsten Pfadfinder belohnt werden. So erlernen
die Kinder die Bedeutung von Begriffen, wie z. B. das
Über-sich-hinauswachsen, Gewissenhaftigkeit und Disziplin.
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