Gründer und Präsident: Abbé Malard
 
Abbé Malard wurde am 16. August 1942 in Freiburg geboren. Nach seiner Schulzeit am Seminar Sankt Joseph und dem anschließenden Theologiestudium unterrichtet er Religion, Latein, Griechisch und Geschichte an der katholischen Schule in Zürich.
 

In den folgenden Jahren besetzt er verschiedene bedeutende Stellungen: Leiter der katholischen Aktion von Neuchâtel, Pfarrer von Montreux und etwas später Thoune, bevor er schließlich zum Leiter der Schule von Brienz ernannt wird.

Abbé Malard wirft dem modernen Pfadfindertum allzugroße Laxheit vor und gründet daher 1997 seine eigene Bewegung, der die 1908 von Baden Powell verfasste Charta unverändert zugrunde gelegt wird.
Bei der Vermittlung traditioneller Inhalte wird auf die strikte Einhaltung der Regeln geachtet. Im Rahmen der sportlichen und spirituellen Aktivitäten sollen die Kinder vor allem lernen, über sich selbst hinauszuwachsen.

Abbé Malard ist Autor des Buches « Mönche kämpfen im Namen Gottes », in dem die wahre Geschichte dieser christlichen Soldaten dargestellt wird.

8 Priester beaufsichtigen die Kinder während des gesamten Aufenthalts und vermitteln ihnen christliche Inhalte. Sie begleiten die Kinder bei ihren verschiedenen Aktivitäten, und geben dabei gleichzeitig Anregungen zum Nachdenken über theologische und moralische Aspekte, um die Entwicklung einer eigenen Persönlichkeit zu fördern.

Mit jedem Kurs wird eine Wallfahrt durchgeführt, an der die Pfadfinder teilnehmen dürfen, die sich besonders ausgzeichnet haben. Dazu wurde ein Punktesystem eingerichtet, in dem die mutigsten Pfadfinder belohnt werden. So erlernen die Kinder die Bedeutung von Begriffen, wie z. B. das Über-sich-hinauswachsen, Gewissenhaftigkeit und Disziplin.